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Jahr 1995

 

Visions - A Journey Into Sound IV

 

1995

 

The Pretty Hate Machine

 

Autor: Martin Bergmann

 

 

 

 

Amerika liegt ihnen zu Füßen. Die US-Industrial-Heroen Nine Inch Nails füllen problemlos die größten Hallen des Landes und werden seit Monaten in einem Atemzug mit Aerosmith und Metallica genannt, zumindest wenn es um die Vergabe des Lorbeerkranzes eines fulminanten Musiksommers ‚94 geht. Ihr Kopf, Trent Reznor, wurde von den Lesern des amerikanischen Magazins „Spin“ zum Künstler und Sexsymbol des Jahres gewählt. Das Kuriosum einer tiefkreativen Combo mit ihren Selbstzweiflerischen musikalischen Kopf hat die Gazetten gefüllt, die Konzertkassen klingeln lassen und das Portemonnaie der zuständigen Plattenfirma prall gefüllt.

Jedenfalls in Übersee. In Europa sieht die Sache nach wie vor ganz anders aus. Denn warum Nine Inch Nails in Deutschland - mit 18.000 verkauften Einheiten - immer noch nicht über den Status des notorischen lnsiders herausgekommen sind, bleibt eines der ungelösten Rätsel der vergangenen 12 Monate. Die lndustrialpäpste bereisten die Republik, verdunkelten mit ihrem düsteren Bühnengehabe die Clubs deutscher Metropolen und mithin die Seelen ihrer angereisten Anhänger... und kehrten dennoch ohne nennenswerten Kursanstieg der NIN-Aktien nach Amerika zurück. Was blieb, waren Fragen. Fragen seitens der Fans, warum diese Combo nicht zu Europa‘s Topsellern gehört. Fragen seitens der Bandmitglieder, was man noch alles anstellen müsse, um auch Europa im Bandstreich zu nehmen. Vor allem aber: Verständnislose Blicke ihrer deutschen Plattenfirma, welcher die Diskrepanz zwischen kreativer Höchstleistung und pekuniärer Ignoranz gänzlich unverständlich bleibt.

Wer und vor allem was steckt hinter dem Phänomen Nine Inch Nails, das 1994 in Amerika endgültig zum Superstar avancierte, in Deutschland dagegen trotz flächendeckender Promotion nicht so richtig aus dem Quark kam? Vielleicht waren es jene Bockwürste, die Mastermind Trent Reznor 1991 um die Ohren flogen, die in ihm den unstillbaren Wunsch erweckten, diesen undankbaren Krauts‘ zu beweisen, daß seine Leib- und Magencombo den teutonischen Musikmarkt doch noch erobern werde. Genau solcherlei Delikatessen, mit denen Nine Inch Nails beim Mannheimer Open Air unliebsame Bekanntschaft machen mußten, als sie im Vorprogramm von Guns‘n‘Roses spielten und die Fans sie mit den prall gefüllten Brühwurstpellen bewarfen.

„Wir gingen ‘raus auf die Bühne, überall standen Synthesizer herum und ich wußte sofort, daß ich diese Menschenmenge nicht für uns gewinnen konnte. Daß es dann allerdings so schrecklich kommen würde, hätte ich auch nicht gedacht. Es war die Hölle, 85.000 Menschen vor der Bühne und alle zeigten uns den Mittelfinger. Mannheim war für Nine Inch Nails die Katastrophe schlechthin. Ich dachte damals, daß die Kombination aus Guns‘n‘Roses und uns funktionieren könnte, daß Metal-Fans über eine große Toleranz verfügen. Ich glaubte, sie besäßen die gleiche Wut, die gleiche Energie wie Nine Inch Nails. Der Fehler war wohl: Wir verwendeten kaum Gitarren, die Fans waren aber gekommen, um eine traditionelle Rockband zu sehen, mit Gitarren, Bass, Schlagzeug, usw. Für sie waren wir keine richtige Gruppe, mehr so ein homosexuelles Gebilde. Als ich merkte, daß die Show den Bach ‘runter gehen würde, zogen wir uns auf der Bühne ein wenig zurück. Dafür haßte uns die Menge umso mehr.“

Nine Inch Nails und Guns‘n‘Roses gemeinsam auf einer Bühne! Welch ein Schildbürgerstreich, Reznor mit seinen maroden Gerätesounds, den düsteren Industrial-Visionen und tonalen Horrorszenarien als Support für anachronistischen Teeny-Metal a la Axl Rose zu verheizen. Daß eine derartige Kombination nicht funktionieren konnte, hätte selbst der taubste Veranstalter wissen müssen.

SAUGERTIES UND DIE MANSON-SAGA

Nine Inch Nails trugen’s mit Fassung, die Erinnerung an Mannheim und ‚German Bockwörsts‘ hat sich dennoch ganz offensichtlich in Reznor‘s Herz eingebrannt. Der Ehrgeiz seines Kämpfernaturells ist entfacht. Wie sehr, verdeutlichte noch einmal Chris Vrenna, Gitarrist und dienstältestes Bandmitglied (neben Reznor, versteht sich), als er einräumte, dass…

„wir lediglich bei Woodstock II aufgetreten sind, um das Geld für die sündenteure Europatournee wieder einzuspielen. Woodstock hat quasi dafür bezahlt, daß Europa uns sehen konnte. Trent hatte anfangs Zweifel, ob es richtig sei, in Saugerties zu spielen. Aber unsere Europa-Tournee hatte so große Schulden hinterlassen und sie boten uns so viel Geld für Woodstock und fabulierten etwas von einem ‘alternativen‘ Programm. Es hat uns unglaublich viel Geld gekostet, in Europa die großen Bühnen zu bestreiten, aber wir wollten uns dort endlich einen guten Ruf erspielen. In England ist das schon ganz ok, aber in Deutschland und Frankreich... Wie gesagt, Woodstock II bezahlte dafür, daß Europa Nine Inch Nails sehen konnte.“

Warum die von Vrenna angesprochene Europa-Reise im Sommer vergangenen Jahres nicht den erhofften Durchbruch für Reznor & Co. brachte, muß noch geklärt werden. Die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen hätten indes kaum besser sein können. Nine Inch Nails ‘94er Veröffentlichung „The Downward Spiral“ besitzt all jene Attitüden, die aus Kult fast unwillkürlich Kommerz machen: Starkes Songmaterial, eine düstere, grabeskühle Produktion, den nötigen Schuß Kommerzialität und vor allem eine sagenumwobene (Produktions-) Vorgeschichte.

Denn „The Downward Spiral“ entstand in jenem Haus des Benedict Canyon zu Los Angeles, in dem am 9. August 1969 die hochschwangere Freundin des Hollywood-Starregisseurs Roman Polanski, Sharon Tate, und vier ihrer Gäste auf bestialische Weise ermordet wurden. Die Täter waren Anhänger der US-Pseudo-Hippie-Sekte eines gewissen Charles Manson. Dieser war im Amerika der Endsechziger zwar Teil einer alles umspannenden Flower-Power-Bewegung, die bedingungslose Nächstenliebe predigte und lauthals gegen den Vietnam-Krieg wetterte, er selbst dagegen verkündete seinen Jüngern ein wirres Durcheinander aus Rassismus, religiösen Phantasien und ungezügeltem Drogenkonsum.

Trent Reznor hatte das besagte Haus am Cielo Drive 1993 gekauft – nach eigenen Angaben, ohne sein Wissen um die blutrünstige Vergangenheit des Anwesens.

„Ich weiß, daß mir das nachträglich kaum einer glaubt. Aber als ich mich für dieses Haus zu interessieren begann, wußte ich nichts von der schrecklichen Vorgeschichte. Heute kann ich daran nichts mehr ändern, und ich werde bestimmt nicht mit der Reputation Mansons kokettieren. Ich finde es zum Kotzen, wenn die Leute jemanden glorifizieren der für den Mord an einer Vielzahl von Menschen verantwortlich ist.“

Doch selbst die Kenntnis über die Vorgänge im Benedict Canyon ließen ihn nicht davor zurückschrecken, eben mit jenem Mordszenario auch noch seine (Wort-) Spielchen zu treiben. Ein Großteil der Produktion verlief in genau dem Schreckensraum, in dem Sharon Tate den Tod fand. Reznor taufte den Raum ‘Le Pig‘ Studio, unmittelbar bezogen auf das Wort, welches die Mörder nach ihrer Gräueltat mit Blut an die Wände des Zimmers geschmiert hatten: Pig - Schwein! ‘Guru‘ Charles Manson hatte sie so betitelt, die sogenannten ‘Establishment Schweine‘, gegen die es aus seiner Sicht zu Felde zu ziehen galt.

Reznor ging in seiner Konsequenz sogar noch einen Schritt weiter. In gleich zwei Songtiteln auf „The Downward Spiral“ stellt er einen direkten Bezug zum Manson-Desaster her: „Piggy“ und „March Of The Pigs“. Geschmacksverirrung oder Koketterie?

TRENT ‘EXCENTRIC‘ REZNOR

Die geschichtsträchtige Villa am Cielo Drive ist mittlerweile abgerissen, was unterm Strich bleibt, ist das sagenhafte Machwerk „The Downward Spiral“ und seine spektakuläre Entstehungsgeschichte.

In Amerika lief Nine Inch Nails im vergangenen Frühjahr mit diesem Opus offene Türen ein. Die Fans hatten nach den ersten drei Alben bereits sehnsüchtig auf ein weiteres NIN-Epos gewartet. Gleich mit dem Debüt „Pretty Hate Machine“ hatte die Band 1990 einen absatzstarken Volltreffer landen können, auch wenn der Meister selbst sich heute nicht uneingeschränkt zu seinem Debüt bekennt. Einige Ideen seien mitunter gar ein wenig dümmlich, konstatiert er. „Pretty Hate Machine“ klinge streckenweise zu naiv und zu simpel strukturiert. Dennoch griffen über eine Million Käufer zu. Die mußten allerdings schwer schlucken, als das Folgewerk „Broken“ in die Läden wanderte. Denn Reznor wäre nicht Reznor, hätte er sich die nach dem Erstling lautwerdenden Vorwürfe eines kommerziellen Ausverkaufs der bewußt destruktiven Industrial-Szene nicht zu Herzen genommen. „Petty Hate Machine“ sei zu brav, zu poppig und verrate mit seinem kunterbunten Stilmischmasch eine gänzlich eigenständige Musikrichtung, nörgelten ultracoole Industrial-Fetischisten. Also holte Reznor für das Zweitwerk die große Kelle raus. Dementsprechend zickig und schwer zugänglich klang „Broken“, ein Werk, das der Sunnyboy überwiegend auf der Gitarre komponierte und von dem er heute sagt:

„Ich wollte kein Album über schöne Gefühle machen, denn ich fühlte mich damals nicht sonderlich wohl. Es war mir egal, ob ich dadurch nun Fans verliere, oder nicht. Man weiß sowieso nie genau, ob man überhaupt welche hat. Meine Plattenfirma nörgelte ständig an den Songideen herum, und das Album war letztendlich so etwas wie meine endgültige Befreiung von TNT‘ (NIN‘s damalige Plattenfirma - Anm d. Verf.), eine Dokumentation meiner riesigen, gebündelten Wut.“

Reznor‘s Sorge war indessen unbegründet, die Fans blieben der Combo treu. Mehr noch: Nine Inch Nails bekamen für „Broken“ einen Grammy in der Sparte „Beste Metal Band“. Kurze Zeit später erschien „Fixed“ eine remixte Fassung von „Broken“, allerdings beim neuen Vertragspartner ‚Interscope‘.

Des Künstlers Statements zeigen bereits einige der Gründe auf, warum Nine Inch Nails in Europa bisher mehr fragende Augen als begeisterte Fans zurückgelassen haben.

„Ich komme nicht besonders gut mit Menschen klar“, gibt er immer wieder zu Protokoll. „Ich habe große Schwierigkeiten im Umgang mit anderen. Ich lerne mich gerade erst selbst kennen und versuche zu verstehen, was in mir abläuft. Das ist ein permanenter Prozeß, der mir viel Energie abverlangt.“

Kein Zweifel, Reznor ist ein schwieriger Charakter. Mit seiner für derart grenzenlose Kreativität zwingend notwendigen Exzentrik steht er sich im täglichen Leben oftmals selbst im Weg. Eigentlich ist der Mann mehr ein Anti-Held denn ein glühender Verfechter von Wahrheit und Gerechtigkeit. Seine Musik ist voller Dissonanzen, ratternden Maschinengewehr-Rhythmen und rüden Sequenzer-Attacken. Man muß sich mit dem Phänomen Nine lnch Nails und seinen tonalen Botschaften detailliert und intensiv beschäftigen, bevor man die exaltierten Kopfgeburten des Meisters verstehen und lieben lernt. Seine Musik ist - zumindest beim ersten Zugriff- zu wenig catchy, zu selten wirklich massenorientiert. Die Songs triefen vor kreativen Widersprüchen und stilistischen Ungereimtheiten, die lyrischen Ergüsse sind nicht selten von paranoider Lebensangst und seelischem Holocaust gekennzeichnet. Latent Suizidgefährdete werden in Reznor‘s Texten nicht eben die lebensbejahende Erleuchtung finden, geschweige denn zu neuem Vital- Optimismus animiert. Für ein häppchenweises Anpieken ist der NIN-Braten konzeptionell zu komplex. Zudem ist es für Außenstehende nur allzu schwer vorstellbar, daß ein Singalong-Hit wie „ Closer“, das schwer verdauliche „March Of The Pigs“ und Schwermetallisches ä la „Mr. Selfdestruct“ aus der Feder ein und desselben Mannes stammen.

MARYLI N MANSON UND OLIVER STONE

Europa, und insbesondere Deutschland, bekommt die Nine Inch Nails-Brocken immer nur partiell zum Fraße vorgeworfen. Das vollständige Naturereignis in seinem ganzen, zumal planvollen Ausmaß blieb uns bisher weitestgehend verborgen. Daran änderte sich im Grunde genommen ziemlich wenig, als Reznor und Konsorten im Frühjahr ‘94 durch Deutschland reisten und in einigen wenigen Großstädten ihre sündhaft teure Bühnenproduktion präsentierten. Man sprach von mehreren Zehntausend Deutschmarks, die das opulente Szenario Abend für Abend verschlungen haben soll. Die Bühne in Ansätzen an eine marode Fabrikhalle erinnernd, Drumriser, Trockeneisnebel, üppige Lightshow, das alles hatte fast schon Mad Max‘ Theaterinszenierungs-Charakter. Nine Inch Nails zelebrierten ihre Songs, die auf der Bühne allesamt noch rüder, noch beklemmender, noch intensiver ausfielen, als die bisherigen Studioversionen. Reznor, mit ellbogenlangem Lederhandschuh, Fischnetzstrümpfen und kapriziösem Habitus, versprühte düstere Endzeitstimmung, agierte überwiegend in atmosphärischem Gegenlicht und hinterließ - ohne Zugabe, versteht sich - eine irritierte Menschenmenge, die den Heimweg zwischen Faszination und blankem Entsetzen antrat. Dabei sich fragend, ob das eben gesehene nun Traum oder Realität gewesen sei. Die Presse überschlug siech vor Begeisterung angesichts der brillant inszenierten Performance. Der endgültige Durchbruch blieb Nine lnch Nails bis lang dennoch versagt.

In seiner Heimat dagegen überstieg „The Downward Spiral“ scheinbar mühelos die Millionengrenze. Und: Ein Ende des Verkaufsbooms scheint angesichts weiterer Aktivitäten Reznors noch gar nicht abzusehen. Zum einen engagierte er sich für die von ihm entdeckte Schock-Combo Marilyn Manson (auch hier wieder der besagte Name, man merkt, daß Reznor seine Finger im Spiel hat) aus Fort Lauderdale, Florida, der sogleich die Ehre zuteil wurde, mit ihm in den USA touren zu dürfen. Ähnlich wie Mastermind Reznor verstehen sich auch Marilyn Manson als Spiegelbild einer desillusionierten US-Gesellschaft. Materialistisches Gedankengut regiere anstelle von humanen Werten und Normen, predigen sie und befinden sich damit in unmittelbarer Geistesverwandtschaft mit dem kreativen Mentor.

Der wiederum bekam die ehrenvolle Aufgabe, maßgeblich am Soundtrack für Oliver Stones Medienschelte „Natural Born Killers“ mitzuarbeiten. Reznor gibt sich in Interviews stets bescheiden und wiegelt seinen Einfluß auf die Filmmusik immer wieder ab. Immerhin gelang es ihm und seinem kongenialen Partner - neben der eigentlichen Arbeit als Produzenten - mit eingestreuten Sequenzen und Dialogen, eine adäquate musikalische Umsetzung des rabiaten Plots herzustellen. Und während der Action-Movie sich harscher Kritik ausgesetzt sah, bekam das von Reznor/Vrenna ausgearbeitete Klangszenario einhelliges Lob von Kritikern und Kinogängern.

Dabei kann Zuspruch seitens der Medien allein der Band natürlich nicht genügen. Nine Inch Nails sind auf dem Vormarsch, neue Märkte zu erobern und leisten gerade in Deutschland ganz offensichtlich eine Art Pionierarbeit. Es muß Mastermind Reznor besonders schmerzen, daß ausgerechnet seine - musikalisch gesehen - geistige Heimat ihn nicht wie den neuen Messias empfängt.

„Meine Einflüsse Stammen überwiegend aus Europa“, gibt jener zu. ,,Einstürzende Neubauten, Ministry, Test Department oder Coil haben mich wohl am stärksten inspiriert, außer dem entdecke ich schon seit einiger Zeit Alben, die ich in meiner Jugend offensichtlich verpaßt habe. David Bowie, Lou Reed, Soft Cell, usw.“

Daß diese seine Lieblings-Zielgruppe ihn dereinst mit fettigen Lebensmitteln bewarf und die bisherigen Alben nicht ihrer kreativen Bedeutung entsprechend zu würdigen wußte, ist auch nach der ‘94er Europatournee bittere Erkenntnis. Allerdings: Zumindest die nationale Presse konnte die Band durch „The Downward Spiral“ und einer imposanten Konzertreise auf sich einschwören. Vielleicht trägt dieser Umstand dazu bei, daß das bisher offensichtlich nur bruchstückhaft geläufige Kunstwerk demnächst in seiner Gesamtheit bekannt und nicht nur von einer elitären Minderheit verstanden und geliebt wird.

Denn: Nine Inch Nails ist mehr als ein One-Hit-Wonder, mehr als nur irgendeine x-beliebige Kapelle auf diesem Planeten. Reznor zelebriert ein Stück eigene Lebensphilosophie, und die kann man nicht einfach in kleinen Häppchen schlucken, die muß als Einheit verspeist werden. Deutschland muß sich irgendwann entscheiden:

Ganz NIN oder aber gar nicht. Für Halbheiten ist diese Band zu schade.

MARTIN BERGMANN

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